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Der Goldmarkt ist einzigartig. Auf keinem anderen Markt treffen so unterschiedliche Marktteilnehmer mit so unterschiedlichen Intentionen aufeinander.

 

Goldbugs, die schon in Kindertagen ihr Taschengeld in Goldmünzen umtauschten, treffen auf Hedge-Fonds-Manager, die den Goldmarkt gerade erst als Spielwiese für ihre milliardenschweren Spekulationen entdeckt haben.
Day-Trader in klimatisierten Londoner Bürotürmen, die Gold-Lieferkontrakte nur für wenige Minuten halten, tummeln sich genau so auf diesem Markt wie Minengesellschaften, die echtes Gold aus den heißen und stickigen Stollen afrikanischer Bergwerke fördern.

 

Deutsche Kleinsparer, die während der Euro-Krise gerade erst 250-g-Barren als Alternative zum Sparbuch entdeckt haben, bewegen sich auf dem gleichem Markt wie indische Goldeinkäufer in Dubai, die seit Jahrzehnten einen Großteil der weltweiten Goldförderung aufsaugen und in Form von 1-g-Barren und Hochzeitsschmuck in Indien an den Mann bringen.

 

Westliche Notenbanken, die Gold als peinliches Relikt aus der Zeit des Goldstandards sehen,  stehen heute asiatischen Notenbanken gegenüber, die jede Gelegenheit ergreifen, um ihre enormen Dollar-Reserven abzubauen und dafür Gold einzulagern. All diese Marktteilnehmer haben die verschiedensten offenen und versteckten Motive, um Gold zu kaufen oder zu verkaufen. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Gold verändert seinen Preis. Manche Nachrichten beeinflussen Angebot und Nachfrage nur für wenige Stunden oder Tage. Andere Nachrichten und Ereignisse verändern grundlegende Überzeugungen von Marktteilnehmern und lösen langfristige Nachfrage- und Preisveränderungen aus.

 

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